Halten wir zusammenfassend fest, was wir bisher wissen:
Die Zapatistas wollen
- in den Monaten Juli, August, September und Oktober 2021 nach Europa
kommen.
- am 13. August 2021 in Madrid eintreffen und danach den Weg fortsetzen.
- mit 120 Zapatistas nach Europa kommen, in der Mehrzahl Frauen, begleitet von 40 Leuten aus dem CNI und der Frente de los Pueblos
Um "Treffen, Gespräche, Austausch von Ideen, Erfahrungen, Analysen und
Einschätzungen durchzuführen..."
Die Zapas werden
- begleitet von Delegierten des Regierungsrats des Indigenen
Nationalkongresses (CNI-CIG)
- und von Leuten aus der Front für die Verteidigung von Wasser und Land in
Morelos, Puebla und Tlaxcala (Frente de Pueblos en Defensa del Agua y de la
Tierra de Morelos, Puebla y Tlaxcala).
Was wir wissen (6)
Was wir wissen (5)
Am 1. Jänner 2021 kommt es zu einer Erklärung der EZLN „... für das Leben“,
die sich "an die Pueblos der Welt" und "and die Menschen, die in den fünf
Kontinenten kämpfen richten. Hier wird festgestellt, dass
- wir alle höchst unterschiedlich sind...
- uns alles mögliche voneinander trennt, und
- uns nur „sehr wenige Dinge“ vereinen.
zu diesem Wenigen gehört,
- dass „wir uns die Schmerzen der Erde zu eigen machen“
- dass wir uns darüber *verständigen*, dass der Kapitalismus für
diese Schmerzen verantwortlich ist
- das Wissen, dass „es nicht möglich ist, dieses System zu
reformieren“
- „die Verpflichtung: Zu kämpfen, überall und jederzeit“
- „Die Gewissheit: Der Kampf für die Menschheit ist weltweit.“
- „Die Überzeugung: Es sind viele Welten, die auf der Welt leben
und kämpfen,“ und schließlich
- „Die Erkenntnis,“ dass„das Hören und Sehen des Anderen“ uns voranbringt.
Was wir wissen (4)
Der Auftrag / Das Wirtshaus
Zu Weihnachten setzt SubGaleano seine Erzählung fort und lässt Defensa
Zapatista, ein 9-jähriges Mädchen, überlegen:
»Wenn wir bereits wissen, wo wir gehen wollen, heißt das, wir wissen
bereits, wo wir nicht gehen wollen. Somit werden wir uns mit jedem Schritt
von einigen Orten entfernen und uns anderen nähern. Wir sind noch nicht
angekommen, doch der Weg, den wir machen, wird uns bereits für das Ziel
prägen. Wenn wir Tamales essen wollen, werden wir wohl keinen Kürbis säen.«
http://enlacezapatista.ezln.org.mx/2020/12/24/dritter-teil-der-auftrag/
Was wir wissen (3)
Erinnerung an das, was kommen wird
Am 18. Oktober nimmt der SubGaleano seine Überlegungen zur kommenden
Weltreise wieder auf und lässt aus dem Mund des Alten Antonio die Mutter
Erde sprechen:
»Die Einen gehen jetzt los, um den Invasoren zu verspotten. Die Anderen
rufen die Geschwister herbei. Dass Euch nicht die Gewässer schrecken mögen,
noch Kälte oder Hitze entmutigen. Eröffnet Wege, wo es bisher keine gab.
Überwindet Flüsse und Meere. Überquert die Gebirge. Fliegt mit Regen und
Wolken. Seid Nacht. Seid Tag. Von der Morgendämmerung geht aus und
alarmiert Alle. Denn ich habe viele Namen und viele Farben, aber einig ist
mein Herz und mein Tod wäre der Tod von allem.«
Was wir wissen (2)
Der Blick und die Distanz
Am 10 Oktober beginnt der SubGaleano (die zapatistische Wiederauferstehung
des verstorben SubMarcos) mit einer ganzen Reihe von Überlegungen im
Hinblick auf mögliche Beweggründe und Möglichkeiten der künftigen Weltreise:
- „Wenn Sie in jeden Winkel dieses sterbenden Planeten gehen könnten, was
würden Sie tun? Nun gut, wir wissen es nicht. Jedoch wir – zapatische
Frauen, Männer, AnderE – würden gehen, um zu lernen. Ja klar, auch um zu
tanzen; aber ich glaube, eine Sache schließt nicht die andere aus.“
Was wir wissen (1)
Ein Berg auf hoher See
Am 5 Oktober 2020 informiert der Subcomandante Moises "die Netzwerke des
Widerstandes und der Rebellion" und "die ehrlichen Menschen, die an allen
Ecken und Enden des Planten widerstehen" darüber, dass die Zapatistas u.a.
folgendes entschieden haben: